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Assa nach Fam el Hisn, Wehrburg und selbstständige Drohne

09. Februar 2023
Text: Birgit Funk

Von Assa führt uns der geplante Track gleich wieder Offroad. Nur zirka 25 Kilometer Asphalt und einige Kilometer offroad und wir erreichen eine Stelle vor einem Marabout innerhalb eines Berberfriedhofes mit Blick auf eine alte Wehrburg auf einem Hügel. Möglicherweise diente sie als eine Art Zollstation für den Durchlass zwischen den aneinander grenzenden Berformationen. Als Marabout bezeichnet man in Marokko eine Art islamischen Heiligen obwohl es bei den Sunniten keine Heiligen gibt bzw. verehrt werden.

Die restlichen der gut 90 Kilometer fahren wir am nächsten Tag in einem Rutsch nach Foum el Hisn. Landschaftlich sehr schön, aber es unterscheidet es sich kaum zur letzten Route. Die Strecke nutzen wir noch für eine Verfolgungsfahrt mit der Drohne. Ich steuere das Fahrzeug - Jürgen die Drohne. Die Tracking-Funktion der Drohne funktioniert natürlich nicht - wäre auch zu schön. Und somit versucht Jürgen die Drohne im wackeligen Truck manuell zu steuern. Es gelingen trotz allem einige brauchbare Flugszenen. Doch plötzlich ist die Drohne weg - sie war inzwischen zu weit vom Startpunkt entfernt, zudem verliert sie auch noch die Verbindung und macht automatisch Kehrt zum Homepoint.

 

Nachdem Jürgen sie anfangs noch zu lokalisieren versucht, treten wir danach sofort die 2 Kilometer Rückfahrt an und fanden sie glücklkicherweise direkt auf der Piste. Nur gut, dass auf der Strecke kein Verkehr herrscht!

In Foum el Hisn und der Nachbargemeinde Icht ist ausser ein bisschen Strassenverkauf kaum Leben. Etwas ausserhalb von Foum el Hisn steht eine weitere Burgruine auf einem Hügel, sowie ein alte aus Lehm erbaute Siedlung an dessen Fuss.