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Ursprünglich hatten wir eine andere Route über das Zargos Gebirge gewählt aber auf Grund dessen, dass wir mittlerweile südlich von Isfahan gelandet sind erschien mir die ursprüngliche Route etwas zu weit obwohl wir genügend Treibstoff gebunkert haben. Wir wollten ein Dorf mitten im Zargos Gebirge auf 2500 Meter Höhe das für seine besondere Bauart bekannt wurde besuchen. Auf dem Rückweg nach Süden wäre auch noch die Gelegenheit die Ruinen von Susa anzusteuern, angeblich die weltweit älteste Stadt, die durchgehend bewohnt wurde. Aber gut wir haben uns anders entschieden obwohl uns auch von der neu gewählten Route dringend abgeraten wurde und das von erfahrenen iranischen Offroud Fahrern, der Grund dafür hat sich mir nicht erschließen können.

Originally, we had chosen a different route over the Zagros Mountains, but since we had landed south of Isfahan, the original route seemed a bit too far to me, even though we had enough fuel stocked. We intended to visit a village in the midst of the Zagros Mountains at an altitude of 2500 meters, known for its unique architecture. On the way back south, there was also an opportunity to head towards the ruins of Susa, supposedly the world's oldest continuously inhabited city. However, we decided otherwise, despite strong warnings against the newly chosen route, even from experienced Iranian off-road drivers. The reason for the cautionary advice remained unclear to me.

Die ersten hundert Kilometer zogen sich entlang weiter Wüstenebenen deren Erscheinungsbild immer wieder leicht wechselte und immerhin auf ca. 1500 Meter. Dann erfolgte der Anstieg ins Gebirge leicht ansteigend. Sehr selten finden sich steile Anstiege oder enge Serpentinen. Das GPS zeigt 2500 Meter und die Überraschung ist groß. Erstaunlicherweise war die Überquerung relativ flach meist unter 2000 Meter im Gegensatz zu unserer Fahrt entlang des Zargos Gebirges hier erreichten wir Höhen bis zu 2700 Meter. Dafür viele Tunnels und tiefe Schluchten. Die Straßen auch hier gut gemischt von sehr gut bis stark ruppelig aber nie ein Problem.

Wir fanden einen wunderschönen Nachtplatz nach einem Abzweig von der Hauptstraße und ein paar hundert Metern extremer Steigung in tief durchfurchter Kiesstraße. Direkt an einem kleinen Fluß mit Sicht in eine Schlucht, ich wollte schon baden gehen habe mich aber dann beherrschen können.

Wie schon mehrfach erwähnt bin ich immer wieder erstaunt über die Vegetation in diesen Höhen. Wir fanden große Bereiche von  Laubbäumen mit kräftigen Stämmen und das an extrem steilen Hanglagen, bei uns könnten sich hier gerade mal schlankes Nadelholz halten.

Unser zweiter Nachtplatz war weniger attraktiv aber es entstand ein netter Kontakt zu einem Einheimischen. Zu allererst, es war schon dämmrig bin ich kurz erschrocken als ich den dunkel schon schwarz erscheinenden Typen auftauche sah. Ich empfand ihn als einen netten Typen der auch etwas englisch verstand.

Das Zargos Gebirge hinter uns entschlossen wir uns das Wildlife Gebiet nahe Abadan zu besuchen und dort vor dem Grenzübergang noch ein paar Tage zu entspannen. Leider entpuppte sich das als eine klassische Klofahrt. Direkt im Naturschutzgebiet trafen wir auf einen kleinen Hafen der einen schmalen Zugang aus dem persischen Golf nutzte. Wir erwarteten Flamingos. Gut, wir verbrachten eine Nacht und entschlossen uns für den nächsten Tag die irakische Grenze anzusteuern. Das Naturschutzgebiet wäre sicherlich interessant. Ein Gebiet, das ich mit einer salzigen Sumpflandschaften unterbrochen von kleinen und größeren Seenlandschaften beschreiben würde. Aber unmöglich mit einem Fahrzeug zu erkunden, Birgit hat sogar einen Adler entdeckt, so glaubt sie.

The first hundred kilometers stretched along vast desert plains whose appearance subtly changed, reaching approximately 1500 meters. Then came the ascent into the mountains, gradually rising. Steep climbs or tight switchbacks were very rare. The GPS showed 2500 meters, and the surprise was considerable. Surprisingly, the crossing was relatively flat, mostly below 2000 meters, in contrast to our drive along the Zagros Mountains, where we reached altitudes up to 2700 meters. There were many tunnels and deep gorges in exchange. The roads, here too, varied from very good to quite rough but never posed a problem.

We found a beautiful campsite after turning off the main road and a few hundred meters of extremely steep ascent on a deeply furrowed gravel road. Right by a small river with a view into a gorge, I was tempted to go for a swim but managed to resist.

As mentioned several times, I am always amazed at the vegetation at these altitudes. We came across large areas of deciduous trees with sturdy trunks, even on extremely steep slopes where only slender conifers might survive in our region.

Our second campsite was less attractive, but it led to a pleasant encounter with a local. First and foremost, in the dim light, I was briefly startled when I saw the dark, almost black figure approaching. I found him to be a friendly person who also understood some English.

With the Zagros Mountains behind us, we decided to visit the wildlife area near Abadan and relax there for a few days before crossing the border. Unfortunately, it turned out to be a classic disappointment. In the nature reserve, we came across a small port using a narrow access from the Persian Gulf. We were expecting flamingos. Well, we spent a night and decided to head to the Iraqi border the next day. The nature reserve would undoubtedly be interesting—a region I would describe as salty marshes interrupted by small and larger lake landscapes. However, impossible to explore with a vehicle; Birgit even claims to have spotted an eagle.

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